2005/08/29

It's Not A Fashion Statement, It's A Fucking Deathwish













Die aktuelle Berichterstattung über Katrina erinnert mich wieder mal daran, wie interessant ich den Job als Medienkorrespondent finden würde.
Wie faszinierend muss es sein, genau die Orte bewusst aufzusuchen, von denen Tausende Menschen gleichzeitig vor Angst flüchten.

2005/08/28

Waiting For The Sun

Heute ist Sonntag und meinen Kater und meine Müdigkeit brauch ich jetzt wohl nicht zu erwähnen, das liegt einfach in der Natur der Sache.
Ich will nur erwähnen, dass am Mittwoch das wohl angenehmste Festival der Saison startet, nämlich das Two Days A Week + 1 in Wiesen. Wetter soll angenehm werden und ich kann meine Vorfreude kaum in Worte fassen...

2005/08/27

Times Like These: FQ '05, Day 2

Der 2te Tag bestach in allererster Line durch den weit besseren (also lauteren) Sound. Jenen konnten die QOTSA leider nicht ausnutzen. Ihr Sound war undifferenziert und jeder ihrer Songs verwandelte sich in (seltsamerweise nichtmal lautes) Gedröhne. Wie ich schon im Forum gesagt habe: Ich glaube, dass der typische QOTSA Sound einfach nicht bei Bühnen dieser Größenordnung funktionieren kann. Spätenstens in Wiesen wissen wir, ob ich recht behalte...

Vom miserablesten bis zum besten Sound des Festivals bedarf es nur einer Umbaupause von guten 30min. Die Foo Fighters haben es vorgemacht. Die Show war energiegeladen, die Menge ging auf die Band ein und Dave Grohl sahen wir sogar kurz am Schlagzeug(von dem er sich offensichtlich einfach nicht komplett trennen will).
Die Foo Fighters funktionieren live einfach perfekt, es schien, als ob alles für sie maßgeschneidert wurde. Das ganze wirkte dazu auch keinesfalls aufgesetzt und man konnte der Band ansehen, dass es ihnen Freude bereitete. Sollte nichts Unvorhergesehes passieren, werden wir noch lange etwas von den wunderbaren Foo Fighters hören...

2005/08/26

I Carry Madness: FQ '05, Day 1

Jetzt ist es endlich so weit: Mein Bericht übers Frequency Festival, Tag 1:

Ich konzentriere mich hier in erster Linie auf das Musikalische am ersten Tag des Frequency Festivals.

Der erste Tag war bekanntlich der Donnerstag, von mir meistens auch "Oasistag" genannt. Die Sonne schien als ich das Gelände betrat und das schöne Wetter sollte sich auch den restlichen Tag nicht ändern.
Der Opener des heurigen Frequency Festivals war die Scherzband (ich bitte euch, die können das einfach nicht ernst meinen) "Pink As A Panther". Die erste österreichische Surfband warf sich ordentlich in Pose und die Chiropraktiker warteten bereits hinter der Bühne(Jeder, der es gesehen hat, wird es verstehen ;).
Anschließend betraten The Jessica Fletchers die Bühne. Die Skandinavier legten einen soliden Auftritt hin und ihr britischer Retro-Rock kam beim Publikum sehr gut an.
Die Musik von "The Others", die danach kamen lässt ich relativ schwer beschreiben, ich kann nur sagen, dass der Auftritt großartig war. Die Band präsentierte sich in hervorragender Spiellaune und Sänger Dominic Masters wurde nicht müde zu erwähnen, dass sie nie einen Gig absagen und (im Gegensatz zu den Doves, die auch an dem Tag spielen hätten sollen) immer erscheinen. Nach den Others betraten auch schon Weezer die Bühne. Auch sie kamen großartig beim Publikum an. Rivers Cuomo ging auf das Publikum ein und leider war das Set schnell zu Ende.
Sound war übrigens, wie bei alles Bands des Tages, großartig, wenn auch eine Spur zu leise.

Nach Weezer kam der Augenblick, auf den ich ewig gewartet hatte, immer näher. Die Bühne wurde bereits für die größte Band der Welt vorbereitet: Oasis haben sich angesagt und noch immer konnte ich es nicht glauben, dass die tatsächlich spielen werden. Vor dem Auftritt kämpfte ich mich noch in die 4te Reihe und wartete. Die letzten Minuten vor dem Auftritt wollten einfach nicht vergehen, als dann plötzlich das Licht ausging und das aus den Boxen ertönte, auf das ich so lange gewartet hatte: "This is not a drill. I repeat: This is NOT a drill" Sekunden danach donnerte das Schlagzeug von "Fuckin' In The Bushes" los und die Band um die Gallagher Brüder betrat endlich die Bühne. Ungläubig starrte ich auf Liam, den jüngeren der beiden Brüder, der nun wenige Meter vor mir stand und sich sein Mikro einrichtete. Es gab keine Begrüßung, es startete sofort mit "Turn Up The Sun". DIe Stimmung in den ersten Reihen war unglaublich. Es wurde getanzt, gesprungen und gesungen. Die Band ließ das natürlich kalt. In gewohnt arroganter Pose spielten sie das Konzert herunter, verzogen keine Miene und schimpften über den Sound. Die Fans nahmen ihnen das nicht übel, Oasis müssen nach 10 Jahren Bandgeschichte keinem mehr etwas beweisen. Neue Fans werden sie sich mit dem knapp 75minütigen Auftritt ohne Zugabe nicht gemacht haben (als ob sie es nötig hätten), aber die bestehenden Fans wurden glücklich gemacht. Ausnahmslos.

2005/08/06

Zeittotschläger

Abermals ist Samstag.
Abermals leide ich unter dem Ausgehzwang, denn die Angst etwas zu verpassen hat mich wieder voll und ganz eingenommen. Fraglich ist nur wie ich den heutigen Abend verbringen werde, denn
es stehen wieder mal mehrere Provinzfeste an. Nährere Ausführungen erspar ich mir jetzt, nur so viel: Wie so oft spricht nicht viel dafür eines dieser Feste zu besuchen.
Ich glaube, dass ich einfach nach OP fahren werd um es mal auszunutzen, dass relativ wenig los sein wird.